Riester-Rente auch 2014 beliebt

Die Riester-Rente als private Altersvorsorge boomt auch in 2014 weiter in Deutschland. Laut Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS; Bildquelle) steigt die Zahl der abgeschlossenen Verträge kontinuierlich. Aktuell liegt sie bei 15,9 Millionen.

Die Riester-Rente bietet insbesondere in Form der Riester Fonds gute Renditen inklusive staatlicher Zulagen. Steuerliche Vorteile und staatliche Zuschüsse des Fiskus machen diese Art der Altersvorsorge so lukrativ. Die Deutsche Rentenversicherung verkündete in diesem Jahr einen neuen Höchststand bei der Zulagenförderung von Riester-Produkten. 10,2 Millionen Riester-Sparer erhielten nach Auswertung der aktuellsten Zahlen rund 2,6 Milliarden Euro an staatlichen Zulagen. Der staatliche Vorsorgeanreiz zahlt sich bei den unterschiedlichsten Zielgruppen aus. Bei einem jährlichen Zuschuss von bis zu 1000 Euro setzen vor allem viele Gering- und Mittelverdiener sowie Familien auf Riester. Aber auch für Gutverdiener ist der steuerliche Sonderausgabeabzug interessant. Nur die Berufsgruppe der Selbstständigen zählt bislang mit wenigen Ausnahmen nicht zum förderberechtigten Personenkreis (Rürup-Rente, …).

Will man seinen Lebensstandard im Alter halten, müsste man monatlich im Schnitt 290 Euro aufwenden. Tatsächlich liegt dieser Sparwert laut Institut für Vermögensaufbau (Studie 2010/ 2011) bei 215 Euro (West) bzw. 123 Euro (Ost). Riester-Fonds helfen diese Lücke zu schließen.

Die staatliche Förderung durch finanzielle Zulagen und steuerlichen Sonderausgabenabzug macht nicht zuletzt durch die Abgeltungssteuer diese Sparmaßnahme insbesondere in Form der so genannten Riester Fonds zur zusätzlichen privaten Altersvorsorge so interessant.

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Riester-Fonds (Fondssparplan) für mehr Rendite

Riester Fonds sind eine von drei Möglichkeiten von der Riester-Rente zu profitieren. Neben den Riester-Fonds (genauer Fondssparplan) gibt es noch den Riester Banksparplan sowie die Riester Rentenversicherung und den sog. Wohn-Riester. Der Banksparplan nimmt den geringsten Anteil, die Rentenversicherung den mit Abstand höchsten Anteil ein. Aufgrund besserer Renditen gewinnen Riester-Fonds jedoch zunehmend an Boden, da aufgrund des geringen Zinsniveaus Renditen über der Inflationsrate zwingende Voraussetzung sind, damit sich eine Riester-Anlage lohnt. Da Riester-Fonds zumindest bislang die besten Renditechancen bieten, dürfte sich der Anteil an Rister-Fonds weiter vergrößern.

Dabei investieren die Riester-Renten-Fonds je nach Angebot in renditestarke Aktienfonds und sichere festverzinsliche Rentenfonds. Bei längerer Ansparphase sind so gute Renditen bei überschaubarem Risiko möglich.

Betrachtet man die aktuellen Inflationsraten wird klar, dass die Altersvorsorge ordentliche Renditen während der Ansparphase erzielen muss.

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